Absolventen aufgepasst: Bewerber werden beobachtet

Eine neue, von der Bundesregierung beim Dimap-Institut in Auftrag gegebene Studie belegt es: Unternehmen beobachten immer häufiger die Profile ihrer Bewerber in sozialen Netzwerken wie StudiVZ oder facebook. Demnach werden bei 28 Prozent der Unternehmen nach Eingang der schriftlichen Bewerbung häufig zunächst die Hobbys und Interessen, private Informationen, Meinungsäußerungen und Vorlieben in den sozialen Netzwerken und auf privaten Homepages abgefragt. Daraufhin, so die Studie wird dann häufig entschieden, ob der Bewerber oder die Bewerberin zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

76 Prozent der Arbeitgeber bewerten es der Studie zufolge negativ, wenn man sich im Netz schon mal negativ über eine Jobsituation geäußert wurde. Auch zu persönliche, öffentlich ins Netz gestellte Bilder, etwa von Partys, oder Informationen bringen eher Nachteile.

Wir haben eine kleine Liste mit Tipps für euch zusammengestellt:

  1. Profile für die Öffentlichkeit nicht sichtbar machen – diese Funktion bieten viele social Networks
  2. Namen ändern – am besten nur Kosenamen nutzen. Keinesfalls den vollen, ausgeschriebenen Namen verwenden.
  3. Fotos nur für „Freunde“ freigeben
  4. Nicht alle Verlinkungen auf Fotos annehmen – zwar sollten auch Partyfotos zwecks der Gesellschaftlichkeit dabei sein, zu viele sind aber auch nicht gut
  5. Darauf achten was man schreibt – keine obszönen, öffentlichen Meinungsäußerungen oder diskriminierende Beiträge

Mehr zu der Studie: AFP

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~ von Valentin - 21. August 2009.

2 Antworten to “Absolventen aufgepasst: Bewerber werden beobachtet”

  1. […] Absolventen aufgepasst: Bewerber werden beobachtet « hungriger Hirsch hungrigerhirsch.wordpress.com/2009/08/21/absolventen-aufgepasst-bewerber-werden-beobachtet – view page – cached #hungriger Hirsch RSS Feed hungriger Hirsch » Kommentare-Feed zu Absolventen aufgepasst: Bewerber werden beobachtet hungriger Hirsch Haupt- und Publikumspreis bleiben in Köln – Studenten der Rheinischen Fachhochschule gewinnen 14. GWA Junior Agency Blogger sind keine Journalisten! — From the page […]

  2. Prima Tipps. Allerdings würde ich einen Bewerber, der sich bei mir vorstellt und keinerlei Spuren im www hinterlassen hat in Frage stellen. Das betrifft jetzt mal vorrangig meinen einen Berufszweig, das Internet. Hat jemand nur anonymisierte Profile, wird er zwangsläufig nicht gefunden werden. Ich bin gerade mit Jeff Jarvis‘ „Was würde Google tun“ durch und habe festgestellt, ich habe mit meinem Namen einen riesen Vorteil. Ihn gibt’s nur wenig in Deutschland, was meiner Präsenz deutlich zu gute kommt.

    Aus Online-Profilen kann man aber noch mehr lesen. Was sind die Hobbies und Aktivitäten eines Bewerbers? Wo engagiert er sich? Was hat er vorzuweisen? All das kann auch ein Pro-Kriterium für diese Person werden.

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