Twitter im Studi- und MeinVZ

Schon seit einiger Zeit wird es immer wieder im Netz angekündigt: StudiVZ und MeinVZ werden über die Buschfunk-Funktion nun auch Twitter integrieren. Somit wäre es möglich parallel über beide Kanäle kurze 140-Zeichen-Nachrichten zu verschicken, und das auch mobil über sein Handy.

Seit heute ist es nun offiziell, dass diese Funktion eingeführt wird. Wie dies genau aussieht ist schnell erklärt: Man hinterlegt bei StudiVZ „nur“ seine Handynummer, verknüpft seinen StudiVZ Account mit seinem Twitter-Profil und kann dann per SMS sofort Updates/Tweets über sein Handy verschicken. Diese tauchen dann sowohl im Buschfunk als auch auf der Twitter-Page auf.

Natürlich ist dies ein weiterer Versuch sich dem Vorreiter facebook anzunähern. Facebook bietet diese Funktion nämlich schon seit längerem. Ob dies gelingt sei dahingestellt.

Ich persönlich sehe die neue Funktion allerdings skeptisch. Twitter benutze ich eher dazu mir gezielt Informationen zu bestimmten Themen zu sammeln und immer auf dem neuesten Stand zu sein. Im Buschfunk hingegen, dem ich seit geraumer Zeit fast zwangsweise ausgesetzt bin (ja ich weiß man kann ihn ausblenden), steht allerdings häufig einfach nur totaler Scheiss.

Das Problem das ich bei der Funktion Buschfunk sehe ist: Man kann zwar Leute ignorieren im Buschfunk, das Prinzip funktioniert aber quasi genau andersherum als bei Twitter. Bei Twitter sucht man sich die Leute aus, deren Informationen nützlich erscheinen, beim Buschfunk bekommt man alle Informationen einfach vor die Nase gesetzt und muss unnütze Inhalte manuell ausblenden. Natürlich sieht man nur die Buschfunk-Updates seiner „Freunde“, doch ich denke dass jeder, der Studi- oder MeinVZ nutzt weiß, wieviel so manche Freundschaften dort wert sind, und wieviele tägliche Informationen einen von diesen Leuten interessieren.

Hinzu kommt, dass sich die Leute durch die Twitter-Integration auch nochmal mehr motiviert fühlen Mist in den Buschfunk zu ballern. Da jubel ich ja jetzt schon…

Naja man wird sehen wie es wird. Aber ich stehe dieser Sache eher pessimistisch gegenüber.

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~ von Philip Hirschfeld - 28. Juli 2009.

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