Social Media am Fallbeispiel Kodak

•27. Januar 2010 • 1 Kommentar

“You press the button – we do the rest!” war einst der Werbeslogan von Kodak. Heute bekommt der damalige Slogan eine ganz neue Bedeutung. In Zeiten von Social Media hat sich das Blatt gewendet. Die Social Media Aktivitäten von Kodak sind über alle Kanäle hinweg integriert und es geht heute um weitaus mehr als die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Interaktion mit dem Konsumenten steht im Vordergrund, vor allem um das Image des Unternehmens aufzupolieren. Wir möchten euch die Strategie von Kodak kurz näher bringen.

Aufmerksam wurden wir auf die Social Media Strategie von Kodak vor wenigen Wochen. Die Gruppe bei Facebook fiel uns wegen eines Gewinnspiels auf, das es in ähnlicher Form schon mal von IKEA gab (Artikel auf einem Foto markieren und sich mit etwas Glück über den gewonnenen Artikel freuen). Schnell stand aber das Gewinnspiel gar nicht mehr im Vordergrund. Mit jedem Eintrag, den Kodak auf der Fanpage veröffentlicht hatte, spürte man etwas mehr Persönlichkeit. Umgangssprachlich, lässig geschriebene Updates kombiniert mit Gewinnspielen und einigen wenigen Infos über Produktneuheiten. Dinge, die auch auf der Pinnwand eines Freundes stehen könnten.

Mit gewecktem Interesse schauten wir uns dann auch die Unternehmenswebsite an. Direkt ins Auge fiel uns auf der Website die Integration von Facebook sowie delicious oder digg. Kunden können ihr Lieblingsprodukt so mit wenigen Klicks den besten Freunden empfehlen – Empfehlungsmarketing at it’s best.

Etwas weiter unten auf der Website fanden wir den Link “Blogs“. Noch mehr Informationen über Kodak? Wir staunten nicht schlecht. Auf einer neuen Seite offenbarten sich Links zu mehreren Blogs, Twitter Accounts, Apps und Guidelines mit Tipps & Ratschlägen.

  • Blogs: In unterschiedlichen Blogs erfährt man Details zu Kodaks Welt. Ein Blog wird ausschließlich von Mitarbeitern aus aller Welt mit Inhalten gefüllt, ein weiterer Blog bespricht neue Produkte von Kodak. Ein weiterer Blog erklärt Entwicklungen und Technologien, ein letzterer gibt Eindrücke in die Corporate Identity.
  • Twitter: Hier twittert der CMO (Chief Marketing Officer) Jeffrey Hayzlett himself – neben vielen weiteren Mitarbeitern zuständig für die einzelnen Absatzmärkte (z.B. Madlen Nicolaus für @Kodak_DE). Die Art und Weise wie geschrieben wird ist sehr authentisch.
  • Media: Auch (Audio-)Visuell ist Kodak auf der Höhe der Zeit. Mit einem Youtube-Channel und einem flickr-Account bedient man potenzielle Kunden mit Fotos und Videomaterial.
  • Apps: Kodak bietet sowohl für das iPhone als auch für Facebook Apps an – selbstverständlich haben beide einen direkten Zusammenhang zu Fotos.
  • Guidelines: Hier werden von Kodak zwei Broschüren zum Download angeboten. Sowohl die “Social Media Tips” als auch die “Mobile Marketing Tipps” geben interessante Einblicke für Neulinge auf den Gebieten. Ein Blick lohnt sich in jedem Fall.

Von dieser, weltweit extrem gut integrierten Strategie waren wir nach diesen Eindrücken so begeistert, dass wir gleich einen Lob auf der Fanpage hinterließen. Prompt folgte eine Antwort von Kodak. Das bestätigte noch mal die bewusst herbeigeführte Interaktion mit dem Konsumenten und war ein weiteres Indiz dafür, dass dieses Unternehmen Social Media richtig verstanden hat

Insgesamt merkt man derzeit, dass Social Media in immer mehr Unternehmen als Marketing-Tool Einzug behält. Vor allem große Unternehmen wie Pepsi, Bayer, vodafone oder Mercedes investieren immer häufiger in Social Media. Auch auf der Veranstaltung “Marketing Revolution – Social Media” ging es um dieses Thema: es diskutierten Carmen Hillebrandt, Daniela Hinrichs, Uwe Knaus und Thomas Knüwer.

http://blog.vodafone.de/

Warum Frauen auf Facebook Farben posten:

•8. Januar 2010 • 23 Kommentare

Immer wieder tauchen sie auf: Frauen die auf facebook eine Farbe posten… Doch was steckt dahinter?
Vielleicht eine Farbe die den Gemütszustand beschreibt? Oder die Lieblingsaugenfarbe? Aber wer hat schon pinke Augen?

Nein, nein, alles falsch!

Gemeint ist die BH-Farbe der Damen. Aber Jungs, die machen das nicht etwa für euch. Der Sinn hinter den Einträgen ist es, auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Denn an Brustkrebs sterben mehr Frauen als an jeder anderen Krebsart, und in den westlichen Ländern ist Brustkrebs auch die häufigste Krebsart.

Hinter den Farben steckt also eine sinnvolle Aktion, und jeder Post wird die Aufmerksamkeit auf diese Krankheit weiter erhöhen.

Schade nur, dass wir Männer nicht mitmachen dürfen. Wobei, nur etwa jede hundertste dieser Erkrankung tritt bei Männern auf. Und ich wette, dass auch bestimmt jeder hundertste Mann einen BH trägt ;) Also Männer, im Falle dessen, fühlt euch frei auch teilzunehmen.

Ein weiterer Zweck hinter den Posts ist übrigens auch, uns Männer neugierig zu machen. Das hat bei mir auf jeden Fall funktioniert. Und für alle, die auch neugierig, sind ist dieser Blogeintrag.

Die einzige Sache hinter die ich noch nicht gekommen bin: Wer hat das initiiert? Ich würde mich über Antworten freuen.

Achso, und die Leute die jetzt sagen: Ey du Arsch, du hast es verraten! Denkt daran, dass dieser Eintrag nur noch mehr Aufmerksamkeit erzeugt ;)

UPDATE: Auch bei StudiVZ gibts die Farben

Pepsi: 20 Millionen für Social Media

•5. Januar 2010 • 1 Kommentar

American Superbowl. Das Mega-Sportereignis eines jeden Jahres: 98,7 Mio. Fernsehzuschauer im vergangenen Jahr: Rekord! Seit 23 Jahren war Pepsi Cola fester Bestandteil der Werbepausen während des Superbowls, in der 1/3 aller Amerikaner erreicht wurden. Diese Ära nimmt jetzt ein Ende. In diesem Jahr wird das gesamte Budget, dass in den vergangenen Jahren in den Superbowl investiert wurde, in Social Media investiert: “The Pepsi Refresh Project”.

Im Detail handelt es sich dabei um eine groß angelegte CSR Kampagne mit Social Media Elementen. User aus der ganzen Welt können Ideen einreichen, die die Welt verbessern sollen. Dabei kann es sich um Projekte rund um Gesundheit, Kultur, Ernährung, Bildung oder Mitmenschlichkeit handeln. Ab dem 1. Februar soll dann abgestimmt werden, welche Projekte mit Geld bezuschusst werden sollen.

Neben dem Tutorial-Video, zeigt der “Refresh-Blog” Beispiele, wie Ideeneinreichungen aussehen können.

Ein sehr interessantes Projekt mit gesellschaftlichem Hintergrund. Fraglich ist, ob dieses Engagement überhaupt zu dem Unternehmen Pepsi Cola passt. In der Vergangenheit wurde immer eher mit Humor oder extrem teuren Testimonials für Aufmerksamkeit gesorgt. Spannend bleibt aber zu beobachten, ob auch weitere Global Player dem Beispiel von Pepsi folgen werden und in Zukunft mehr Geld in Social Media investieren.

Der hungrige Hirsch röhrt Nr 3

•29. Dezember 2009 • 1 Kommentar

Ja, es ist etwas ruhig geworden rund um den hungrigen Hirschen in der letzten Zeit. Und auch in der nächsten Zeit werden wir uns eher in Zurückhaltung üben. Grund dafür ist die anstehende Klausurphase und eine Studie, die wir für den Blog anfertigen, und die relativ zeitaufwendig ist.

Nichtsdestotrotz gibt es auch diesen Monat das Röhren des hungrigen Hirschen.

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formspring

Ein neuer kleiner Trend im Micro-Blogging Universum hat sich in den letzten Wochen immer wieder in die diversen Timelines geschlichen: formspring.

Bei formspring legt man einen Account an, optional direkt über facebook, und kann sofort loslegen. Bzw. ähm nein kann man nicht. Denn der Sinn von formspring ist es, dass einem andere Menschen anonym, oder mit Profilinformationen, Fragen stellen können. Beantwortet man eine gestellte Frage, so erscheint diese, inklusive der Antwort, auf dem eigenen Profil.

Klingt ja alles ganz lustig. Die meisten Fragen die gestellt werden sind allerdings Mumpitz und haben keinen interessanten Inhalt. Zusätzlich zu Twitter eigentlich eher nur ein zeitlicher Mehraufwand ohne großen Nutzen.

Wer trotzdem mal schauen will: http://www.formspring.me

IKEA – again – diesmal im Kino

Ja, IKEA ist aktiv. Und das nicht nur im klassischen Marketing. In der letzten Ausgabe des Röhrens berichteten wir schon über die IKEA facebook Kampagne.

Jetzt erfreut uns der Möbelhersteller mit einer Guerilla Aktion. In Österreich wurden mehrere “Guerilla-Kämpfer” in Kinosäle geschickt, um das Publikum mit intelligent positionierter Werbung zu penetrieren (oder erfreuen?). Die Kämpfer bekamen eine Art portablen Dia-Projektor, mit dem sie Namen und Preis von verschiedenen Gegenständen, die in dem Film vorkommen, auf die Leinwand zu projezierten.

Wir finden die Aktion insgesamt sehr gelungen. Auch wenn auf YouTube die negativen Kommentare die Diskussion überwiegen. Was sagt ihr zu der Kampagne? Wir freuen uns über Comments.

Folgend das Video zur Kampagne:

Extreme Gaming

Epson hat in einer imposanten Guerilla-Aktion seinen neuen HD-Ready Beamer EH-TW450 vorgestellt. Dem “Extreme-Gamer” wurde eine Playstation 3 mit “Need for Speed” auf den Rücken und der neue Beamer auf den Bauch geschnallt. Dann wurde er in die Londoner Innensatdt sowie Clubs und Passagen geschickt, wo er die Games in aller Öffentlichkeit spielte. Besonders interessant für die Passanten: adrenalinsteigernde Aktionen wie Wall-Walking.

Print geht neue Wege

Auflagenzahlen sinken und sinken, Zeitungen und Zeitschriften müssen für die Werbeindustrie wieder attraktiver werden. Die amerikanische InStyle geht dabei, ebenso einen interessanten Weg, wie der deutsche Spiegel.

In der Dezemberausgabe der amerikanischen InStyle wird Augmented Reality im großen Rahmen genutzt. Hält die Leserin ihre Augabe vor die Webcam, so spricht der Cover-Star Tylor Swift zu ihr. Hält man bspw. die Seite mit den Geschenkideen vor die Webcam, kann man einige Geschenk näher und in 3D anschauen.

Die aktuelle Ausgabe des Spiegel (53/2009) beinhaltet eine Bewegtbildwerbung von VW. Auf einem Mini-Display, eingearbeitet in eine Seite des Magazins, wird der kurze Spot wiedergegeben. Damit ist Spiegel nicht die erste Zeitschrift mit einer “Video in Print-Ad”. Auch in der Gala gab es schon mal einen Test in kooperation mit dem Kunden Otto. Bei beiden Magazinen wurde zunächst nur ein Teil der Abokunden (Spiegel: Hamburg und Düsseldorf) mit der Bewegtbild-Werbung bestückt.

Wir meinen, dass dies zwar sehr interessante, neue Werbeformen für Print-Produkte sind, das Grundproblem damit aber nicht gelöst wird. Zeitungen und Zeitschriften müssen sich neue Erlösmodelle oder Differenzierungen für Content einfallen lassen, um wieder eine größere Leserschaft erreichen zu können. Erst dann werden auch die Werbekunden wieder aktiver – vllt. dann auch mit Bewegtbild-Werbung, die sicherlich um einiges gewinnbringender ist, sowohl für den Verlag, als auch für den Kunden.

Ein paar neue StudiVZ Apps kurz vorgestellt

•8. Dezember 2009 • 2 Kommentare

Wie die meisten StudiVZ Nutzer wahrscheinlich bereits mitbekommen haben, gibt es seit heute die Kategorie “Apps” bei StudiVZ. Damit ihr aber auch wisst, was man mit den verschiedenen Apps anfangen kann, werde ich diese hier einmal kurz vorstellen und den Nutzen der App aus meiner Sicht bewerten.

1. Wolle’s Doppelkopf Stube

Eine App die mir ganz gut gefällt. Ihr Name sagt ja auch schon alles. Mit dieser App kann man mit anderen VZ Usern gemeinsam Doppelkopf spielen. Da ich selbst das Spiel sehr gerne mag, klingt das ja garnicht schlecht. Was ich allerdings an der App nicht mag: Das Regelwerk, nach dem gespielt wird, ist nicht direkt ersichtlich (wichtig beim Doppelkopf, vor allem weil es viele Varianten gibt), viele Spieler gehen sofort wieder bzw. kennen die Regeln garnicht.

Insgesamt ein guter Ansatz, für mich jedoch insgesamt nicht gut umgesetzt.

2. Turtle Squad

Turtle Squad ist quasi eine Kopie des Spiels “Worms”. Worms bereitete mir vor einigen Jahren schon einigen Spielspaß. Bei Turtle Squad spielt man jedoch keine Würmer, sondern kleine Schildkröten. Mit einem eigenen Schildkröten-Team muss man nun andere Teams mit diversen Waffen bekämpfen und die Gegner ausschalten. Auch die Kreativität bei den Waffen hat Turtle Squad gut von Worms übernommen: Es gibt Ananas-Bomben etc. Das ganze Spiel wird auf einer simplen 2D Oberfläche gespielt und ist rundenbasiert.

Wer sich vor ein paar Jahren nicht schon an Worms satt gespielt hat, sollte dieses Spiel auf jeden Fall einmal antesten.

3. stern.de Bilder des Tages

Bei der App von stern.de handelt es sich um eine bloße Bildergalerie bei der jeden Tag die “Bilder des Tages” gezeigt werden. Bei einem Klick auf die Bilder gelangt man selbstverständlich auf die stern.de Seite, auf der man weitere Informationen zu dem Bild findet.

Meiner Ansicht nach dient diese App nur zur Klick-Generierung für stern.de, und stellt für die User keinen besonderen Nutzen dar. Nichts desto trotz hat diese App jetzt schon mehr als 11000 User.

4. Mau Mau für alle

Mau Mau? Ja Mau Mau halt. Das Spiel kennt jeder. Viele mögen es. Ich mag es nicht. Zu unkompliziert. Naja bei der StudiVZ App kann man wenigstens mit Einsatz spielen. Soweit ich es mitbekommen habe handelt es sich jedoch nur um Spielgeld. Also nix von wegen reich werden mit StudiVZ…

Achja, das Spiel ist von der Optik her wohl für 12 jährige Mädchen hergestellt worden: Pinke Seepferde!

Das Spiel selbst stammt von der Firma Plinga. Diese hat auch Turtle Squad programmiert.

5. helfomat

Die Idee klingt nett: Verbündet euch um gemeinsam an sozialen Projekten teilzunehmen. Ich würde euch gerne noch genaueres erzählen, jedoch startet das App bei mir im StudiVZ leider garnicht erst. Das Prinzip sollte jedoch auch aus der App-eigenen Kurzbeschreibung klar werden: “Jeder kann helfen, aber erst gemeinsam sind wir richtig stark. Du interessierst dich für Kinderschutz, Menschen in Not, unsere Umwelt oder die Politik? Mit spendino ‘helfomat’ kannst du dein Engagement in die Welt tragen und mit deinen Freunden teilen.”

Wenn es denn dann mal klappt, stelle ich mir die Idee schön vor, und sie mag dabei helfen unsere Welt ein bisschen sozialer zu machen. Wie viele User im Endeffekt aber wirklich an, vom dem App organisierten Aktionen, teilnehmen werden ist für mich jedoch sehr fraglich.

Hinter dem App steckt die Firma spendino. Sie betreibt Fundraising (Spendensammeln) per SMS. Mit verschiedenen Codes kann man verschiedene Geldbeträge an unterschiedlichste Organisationen spenden.

6. Brain Buddies

Brain Buddies widmet sich wohl den Gehirn-Jogging Fans. Der User wird in 4 Kategorien getestet. Rechnen, Sachen merken, Nummern aufsteigend anklicken und Zahnräder der richtigen Form zuordnen. Man kann sich mit verschiedenen Freunden messen und schauen wer am meisten Punkte erreicht hat. Das Spiel hat spaßpotenzial, vor allem weil nach mehrmaligem spielen immer neue Spiele der verschiedenen Kategorien freigeschaltet werden wenn man genügend Punkte erreicht.

Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick in die verschiedenen Apps bekommen. Falls euch auch die restlichen Apps auch noch interessieren: Schreibt nen Comment und es gibt weitere short-reviews.

Twitterwall zum Klimagipfel

•3. Dezember 2009 • 1 Kommentar

Der Klimagipfel in Kopenhagen steht kurz bevor. Vom 7. bis 18. Dezember werden Politiker aus aller Welt am neuen Klimaabkommen arbeiten, dass das Kyoto-Protokoll ablösen soll. Schon seit Monaten gibt es im Internet Websites vieler unterschiedlicher Organisationen, die für ein Gelingen plädieren (z.B. Hopenhagen).

Eine besonders auf Social Media ausgelegte Idee hat sich Greenpeace ausgedacht. Am Samstag, den 5. Dezember, dem “Aktionstag für den Klimaschutz”, wird Greenpeace in Berlin eine große Leinwand am Pariser Platz aufstellen. Es wurde in diesem Zusammenhang ein Aufruf an die Twittergemeinschaft gemacht, um fünf vor zwölf so viele Tweets wie möglich, mit dem Hashtag #SaveTheClimate zu versenden. All diese Tweets werden dann auf der Leinwand, also der “Twitterwall” gezeigt.

Eine insgesamt super durchdachte Aktion um das Thema zum einen der breiten Bevölkerung und zum anderen der jüngeren, internetaffinen Generation nahezubringen. Perfekt wäre die Idee, wenn auch noch Facebook-Updates mit den Hashtags auf der Wall erscheinen würden.

Hier geht’s zur Twitterwall-Aktionsseite
Hier geht’s zum GreenAction Blog von Greenpeace…

Der hungrige Hirsch röhrt Nr 2

•25. November 2009 • 6 Kommentare

Jetzt ist es wieder soweit! Wir möchten Euch mit den neuesten Infos aus der Marketingwelt versorgen. Dieses Mal haben wir eine ganze Reihe an coolen Cases für Euch finden können. Lasst Euch inspirieren, denkt darüber nach wie man auf solche Ideen kommt und behaltet die Ideen mal im Hinterkopf – vielleicht werdet Ihr ja auch bald mal nach einer coolen Idee für einen Kunden gefragt.

Viel Spaß also mit dieser zweiten Ausgabe Röhren vom hungrigen Hirschen…

Toyota engagiert sich sozial im Web 2.0

Toyota hat in Amerika eine Website gelauncht, die das Thema CSR (Corporate Social Responsibility) perfekt thematisiert. Auf der Website “Toyota beyond cars” kann man sich über aktuelle CSR Aktivitäten von Toyota USA informieren und sehen, welche gesellschaftliche Verantwortung Toyota auf sich nimmt. Das besondere an der Website ist neben der grafischen Gestaltung, dass Personen an dem Projekt teilhaben können. In bester Web2.0-Manier ist es also möglich, eigene Vorschläge für Projekte einzustellen, Projekte zu kommentieren und zu bewerten, oder Projekte via Facebook, Twitter oder Mail bekannt zu machen. Insgesamt eine perfekte Umsetzung!

Weitere interessante Aktivitäten mit gesellschaftlichem Engagement von Autoherstellern sind die Kampagne von Volvo, in der ein blinder Künstler ein noch nicht präsentiertes Auto malt und die Kampagne von VW – mit Spaß geht alles leichter.

Social Media und ROI, passt das?

Ja tut es! Und das hat @equalman in einem Video sehr schön veranschaulicht. Er berichtet über verschiedene bekannte Cases, bei denen der Einsatz von Social Media den ROI beachtlich gesteigert hat. Das Video will allen klar machen, dass der Einsatz von Social Media günstig, wirkungsvoll und nötig ist. Und das nicht nur im B2C Bereich. Auf Grund der Thematik gehört dieses Video auf jeden Fall in unser monatliches Röhren. Also –> Watch it!

IKEA nutzt Facebook-Potential

Der schwedische Möbelhersteller IKEA hat für die Eröffnung einer neuen Filiale in Malmö (Schweden) die Werbetrommel im Internet gerührt. In dem sozialen Netzwerk Facebook machte man sich die meistgenutzte Funktion zum Vorteil. Der Storemanager erstellte sich ein neues Profil und stellte Fotos von Showrooms online. In diesen Showrooms konnte man nun die einzelnen Gegenstände taggen – wie man das auf normalen Fotos mit Freunden tut. Wer sich als erster auf einem Gegenstand markiert hattte gewann den Gegenstand. Das gesamte Projekt war mit geringsten Kosten ein voller Erfolg – auch dank des Word of Mouth Effekts, weil man die tolle Idee gerne an Freunde empfahl.

Neue Google-Gadgets entdeckt

Mit einem kleinen Trick kann man jetzt noch mehr Zeit bei Youtube verbringen… Ersetzt man in der Adresszeile des Browsers in der Videoansicht bei einem Youtube-Video das “watch” durch “warp.swf” erscheint eine graphische Darstellung des Videos und assoziierte Videos mit ähnlichen Inhalten. Einfach mal testen!

Ein weiteres neues Feature der Bildersuche ist Google Image Swirl. Auch hier lassen sich ähnliche Bilder schnell mit wenigen Klicks finden.

Helicopter-Boyz-Dance für Nikon

Nikon hat die erste digitale Kompaktkamera mit integriertem Beamer, die Coolpix S1000pj, vorgestellt. Für diese großartige Neuigkeit hat Nikon keinen geringeren als die Helicopter Boyz erfunden. Die Jungs fotografierten zunächst ausgesattet mit einem “Kamera-Anzug” einige Gegenstände um diese dann später auf einer Bühne in einem coolen Tanz künstlerisch mit Hilfe der neuen Kamera an die Wand zu projizieren. Mit einem Live-Fotoshooting erhält die Show dann noch einen grandiosen Höhepunkt.
Ein sehr kreatives Launch-Event für die Coolpix Kamera, das alle technischen Highlights des Modells ausschöpft.

I am the Medium – I am the Message: Nokia N900

•16. November 2009 • 1 Kommentar

Nokia hat ein brilliantes Viral zur Bewerbung des neuen Flaggschiffs N900 veröffentlicht.

In dem Video, weiss man zunächst nicht worum es geht. Es wird in einer verhörähnlichen Situation über ein technisches Produkt gesprochen. Plötzlich entpuppt sich ein Teilnehmer, der sich bisher sehr ruhig verhalten hat, als Maschine, als N900. Insgesamt ein genialer Viral!

Produziert wurde das Video einigen Quellen zufolge wohl von Wieden+Kennedy.

Project: Maemo – am linken unteren Bildrand – deutet übrigens auf das neue Betriebssystem des N900 hin. Dies ist ein Open Source OS auf Basis von Debian GNU/Linux.

Hier noch mal ein Link zur Originalfassung. Die Website, maemoproject.com, ist bisher nur sehr spärlich.

Chor ohne Grenzen Flashmob *Updated*

•9. November 2009 • 1 Kommentar

Gestern, am 8.11.09, gab es einen weiteren ansehnlichen Flashmob im Leipziger Hauptbahnhof.

Initiert wurde die Aktion von t-mobile unter dem Motto “Grenzen gab’s gestern”.

Passend zum 20ten Jahrestag des Mauerfalls sangen hunderte Menschen Beethovens “Ode an die Freude”, die inoffizielle Hymne der deutschen Einheit.
Mit dabei war auch Paul Potts, der aus einer britischen Castingsshow stammende Tenor und Testimonial von t-mobile.

Insgesamt eine sehr gelungene Aktion, und vor allem einmal ein Flashmob mit dem auch ältere Menschen etwas anfangen können.

UPDATE

Seit ein paar Tagen gibt es auch einen TV-Spot von t-mobile über das Ereignis.
Diesen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

iPhone App Prius

•29. Oktober 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Normalerweise schreiben wir wenig über iPhone Apps. In letzter Zeit aber, scheinen es die Unternehmen langsam zu verstehen, dass man über diesen Kanal auch sehr gut Marketing betreiben kann (siehe auch Starbucks). Gerade erst wurde die 100.000ste App im iTunes Store hochgeladen, was ein riesiges Potenzial und Interesse der Nutzer an Applications bestätigt.

Toyota hat dies, ebenso wie Starbucks, jetzt erkannt und mit der Prius App (iTunes Link) eine perfekt integrierte Software geschaffen. Die App ermöglicht es sich das Auto dreidimensional anzuschauen, beinhaltet Augmented-Reality Features mit Hilfe von Werbeanzeigen und hält Spiele für den Zeitvertreib bereit. In allen Funktionen gibt es selbstverständlich dezent eingebrachte Informationen zu dem Auto.
Ein besonderes Highlight ist allerdings die Funktion, verschiedene Gegenstände wie Bäume oder Blätter malen zu können und dann in eine Kulisse, durch die der Prius fährt, einzubinden. Die gemalten Gegenstände können dann sogar hochgeladen werden und mit ein wenig Glück landet das Kunstwerk auf den Reuters oder Nasdaq Big Screens auf dem Times Square.

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Eine insgesamt sehr gut durchdachte App, wie wir finden. Einziges Problem könnte sein, dass das Bildmaterial ohne Prüfung an die Big Screens gesendet wird. Dann könnte diese Funktion auch schnell für anstößiges oder Unternehmenschädigendes Material missbraucht werden.

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Der hungrige Hirsch röhrt No1

•23. Oktober 2009 • 3 Kommentare

röhren-smallAb heute gibt es beim hungrigen Hirschen jeden Monat gegen Ende eine Art Newsletter mit drei oder mehr, von uns für gut oder besonders kreativ empfundene Kampagnen, Gadgets oder Neuigkeiten aus dem Netz. Diese werden dann kurz thematisch angerissen und sollen einen kleinen “Trend”-Überblick geben, was uns vllt. in Zukunft öfter erwarten wird.

Sollte Euch die Idee gefallen, würden wir uns über Feedback freuen ;)

Augmented Reality in Liverpooler (UK) Innenstadt

Eine Aufmerksamkeitsstarke Augmented Reality Kampagne wurde in der Innenstadt von Liverpool (UK) von BBC durchgeführt. Auf einem mit Kamera ausgesatteten, riesigen Bildschirm, wurde das Bild der vorbeigehenden Passanten dargestellt. Mit Hilfe von Augmented Reality wurden die Passanten dann auf dem Screen von einer überdimensional großen Hand virtuell “gekitzelt”, hochgehoben oder geschrumpft. Lautsprecher sorgten dabei für eine noch höhere Aufmerksamkeit. Generell ist die Idee auch für andere Unternehmen denkbar. So könnte man bspw. die Infoscreens an Bahnhaltestellen sicherlich mit dieser Technik ausrüsten… Wir warten gespannt!

Starbucks jetzt auch mobil

Mit einer iPhone App bietet Starbucks in Amerika (Seattle und Silicon Valley) seinen Kunden einen besonderen Service. Die im App-Store erhältliche App ermöglicht es dem Kunden ein Heißgetränk via W-Lan direkt zu bestellen. Ein weiteres Schmankerl: über einen QR-Codes-Scanner kann man die Codes auf den Bechern sammeln und nach einer Weile gibt es gratis Getränke oder W-Lan.

Wohnt man nicht in Seattle oder Silicon Valley, kann man die App zumindest für eine Navigation zur nächsten Filiale nutzen.

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Quelle: Gizmodo


Twatif – Twitter in der Realität

Zu guter letzt ein lustiges Video zum Thema Twitter. Was wäre, wenn man im Alltag nur 140 Zeichen verwenden könnte? Dieser Frage haben sich die Macher dies Videos “Twatif” gewidmet und zählen damit einige, satirisch dargestellte Probleme auf :)


Update:

Flogos – It’s Not a Bird. It’s Not a Plane. It’s a Flogo!

Im Nachhinein ist uns gestern Abend noch ein kleiner Tipp zugespielt worden, den wir sehr intressant fanden. Flogos sind fliegende Logos die man z.B. auf Events einsetzen kann. Ein sehr fester Schaum aus Seife wird mit einem Heliumgesmisch hergestellt und dann durch eine Form gepresst. Der Schaum nimmt dann die Form des Unternehmenslogos etc. an und schwebt davon. Durchschnittlich halten die Flogos dann 30-40 Minuten – fraglich ist, ob man sie überhaupt so lange am Himmel sieht…

“reality affairs” oder: Der Untergang des deutschen Fernsehens

•14. Oktober 2009 • 2 Kommentare

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Es ist ja eigentlich schon frustrierend genug wenn man Nachmittags um 16 Uhr den Fernseher anschaltet. Wenn man dann aber auch noch Pro7 einschaltet und zufällig auf die Soap “reality affairs” trifft, dann hat man endgültig verloren. Dieses Format bzw. die Klitschkacke die man da zu sehen bekommt ist wahrlich unglaublich.

Aber fangen wir mit den Schauspielern an. Das Wort Mimik, Gestik oder gar Schauspiel ist all den Protagonisten gänzlich unbekannt. Haben wir in Deutschland wirklich keine Schauspieler mehr? Naja wahrscheinlich schon, nur geben sich Menschen die schauspielerisch auch nur ein bisschen Talent haben nicht mit solchen Formaten ab.

Der Inhalt: Vater, Besitzer eines eigenen Swinger Clubs. Stämmige, nein, dicke Mutter lässt sich piercen und mag ihren Mann nicht… ach was schreib ich das hier eigentlich. Zeitverschwendung.

Fakt ist:
NIEMALS DIESE SENDUNG EINSCHALTEN

Und was schreibt SevenOneMedia dazu:
Ob Hochzeit, erste Liebe oder Arbeitsalltag in einem Schönheits-Salon: das wahre Leben ist spannender, als jede Soap! In ‘Reality Affairs’ erzählen Menschen jeweils über eine ganze Woche ihre Geschichten. Reale Personen, echte Situationen, kein Script, kein kommentierender Sprecher aus dem Off. Nichts ist interessanter als am Leben anderer Menschen teilzunehmen, als wäre es das eigene. ‘Reality Affairs’ macht das möglich.”

Ich glaube es wurden mindestens 80% der Produktionskosten in den Entwurf dieses Textes gesteckt. Was ich mir jedoch gewünscht hätte ist, dass der Autor der Beschreibung wenigstens einmal eine Episode der Sendung gesehen hätte. Denn hätte er das getan, wüsste er, das Worte wie “spannend” und “interessant” in der Beschreibung einfach nur 100% fehl am Platze sind. Die Höhe bildet jedoch die Aussage “kein Script”. Wer dem Publikum solch eine Sendung als ungescripted darstellen will ist für mich ein Lügner.

Es wundert mich nicht, dass Internetseiten wie z.B. Kino.to boomen und die Werbeeinnahmen des deutschen Fernsehens zurückgehen. Denn, liebes Privatfernsehen, ohne Qualität keine Zuschauer, ohne Zuschauer schlechte Quoten, mit schlechten Quoten keine Werbeeinnahmen. Bitte investiert in die Qualität eurer Programme und setzt uns nicht so nen Dreck vor die Nase der in der Produktion von 5 Episoden maximal 50 Euro kostet.
Tut euren Kameramännern und Mitarbeitern mal was gutes und setzt denen mal Leute vor die Linse mit denen man auch arbeiten kann…

Wie kann man als Sender denn eigentlich noch fordern in Bildung zu investieren etc. und solche Sendungen ausstrahlen. Naja ihr merkt schon, ich bin frustriert… und zwar real!


Red Bull machts Guerilla

•9. Oktober 2009 • 1 Kommentar

Eine Gruppe britischer Kreativer, “Agents of Change” hat eine Guerilla Aktion für Red Bull Cola in London durchgeführt. Mit einer neuen Lasertechnik wurde “Graffiti” an die Wand eines Gebäudes gegenüber des MI6-Headquarters projiziert. Sehr interessante Möglichkeit für Guerilla-Marketing, wie ich finde. Die Möglichkeiten für weitere, aufmerksamkeitsstarke Aktionen sind nahezu unbegrenzt…

Trends bei Twitter: nichts Neues?

•1. Oktober 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

An sich nicht. Schon “von Haus aus” gibt es bei Twitter die “Trending Topics” am rechten Bildrand. Hier kann man immer aktuell sehen, was gerade weltweit heiß diskutiert wird. Interessiert es mich aber, was gerade nur in einer bestimmten Region der Welt für viel Aufsehen sorgt, gibt es keine Möglichkeit danach zu suchen. Natürlich kann man einfach Personen wie @trends_de folgen, und abwarten bis diese ihren täglichen Trend-Tweet gesendet haben.

Eine neue Möglichkeit bietet da die “Trendsmap“. Diese zeigt aktuell, welche Trends in welcher Region aktuell sind. Zudem kann man sich aus einer Auswahl der stärksten Trends einen ausssuchen und anzeigen lassen, wo dieser gerade diskutiert wird.

twitter_trendmap

Außerdem kann man sich die Trends auch sortiert nach bestimmten Städten anzeigen lassen. So kann man noch mal gezielter herausfinden, was gerade z.B. in der Heimatstadt diskutiert wird.

twitter_trendmap_berlin

Und noch ein paar weitere interessante Research Tools für Twitter (neben der Standard-Suche von twitter.com):

Twitter Stream Graph:

  • Visualisiert mit dem Suchwort assoziierte Worte auf einem Zeitstrahl
  • Die Tweets aus denen die Worte stammen findet man direkt unter dem Graphen

TweetVolume:

  • TweetVolume vergleicht die Häufigkeit von mehreren Suchbegriffen
  • Grafisch werden in einem Säulendiagramm die Ergebnisse angezeigt

Twitscoop:

  • Twitscoop listet die aktuell meist diskutierten Themen bei Twitter auf
  • Graphen geben die Historie des Themas wieder

Twistori:

  • In Echtzeit werden neue tweets zu den Schlagworten LOVE, HATE, THINK, BELIEVE, FEEL, WISH angezeigt
  • Nettes Tool um Zitate zu diesen Themen zu sammeln

Trendistic:

  • “See Trends in Twitter“
  • Möglichkeit nach einem oder mehreren Schlagworten zu suchen und auf deren „Trendfaktor“ zu untersuchen und zu vergleichen
  • Grafiken visualisieren die Werte

Fitness am Computer: Media Workout

•30. September 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Der Künstler Patrick Moberg hat eine ganz eigene Art und Weise sich mit dem Thema Web 2.0 auseinanderzusetzen und kritische Stellungnahme zu beziehen. Er entwarf den “New (Media) Workout Plan”, der nach jedem Besuch einer Social Media Plattform die perfekte Workout-Empfehlung gibt. Für jeden Facebook Besuch soll man demnach eine Minute auf der Stelle joggen. So kommt man auch im Web 2.0 Alltag noch mal weg vom Bildschirm… – oder weg vom Social Web, wenn man nicht so sportlich ist :)

media workout

Quelle: Patrick Moberg